17 Dezember 2020

Qualitätsentwicklung in Kindertagesstätten auch in Corona-Zeiten möglich

Bereits 2018 hat der erste Studientag mit der Marte Meo Supervisorin Ursula Büthe zum Thema Teamentwicklung stattgefunden. Seitdem haben alle Mitarbeiter*Innen in der AWO-Kita Fasanenweg die Fortbildung zum Marte Meo Practitioner absolviert oder befinden sich in Ausbildung.

Alexandra Jansen, Leiterin der AWO Kita Fasanenweg, berichtet: „Die international anerkannte und von der Niederländerin Maria Aarts entwickelte, videobasierte Kommunikations- und Interaktions-Methode zur Entwicklungsförderung von Kindern, faszinierte alle Mitarbeiter*Innen von Anfang an.“ Das Team berichtet von positiven Effekten bei den Kindern, die sie direkt im Alltag erleben.

Auch in diesem Jahr hatte das Team einen Studientag mit Frau Büthe geplant.

Passgenau und maßgeschneidert, wie auch Marte Meo in der Anwendung ist, hat Alexandra Jansen gemeinsam mit Ursula Büthe die Fortbildungsform umgestaltet. Aus einem Gesamt-Teamfortbildungstag wurden, Corona-bedingt, vier Kleinteam-Einheiten. Positiver Nebeneffekt: die Gruppen erhalten eine intensivere Weiterbildung, von der die Kinder, und diesmal auch die Eltern, profitieren.

Die Fachkräfte der einzelnen Gruppen sehen durch die videobasierte Interaktionsanalyse ganz konkret „im Bild“ unter Anleitung der Marte Meo Supervisorin, welche förderlichen Elemente sie bereits im Elternkontakt umsetzen. Im Video zu sehen sind jeweils Erzieher*Innen der einzelnen Gruppen im Kontakt mit Eltern und ihren Kindern beim Bringen oder Abholen.

„An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich für die tolle Mitarbeit und Bereitschaft der Eltern bedanken, die uns an dieser Stelle aktiv unterstützen und zu einer gelungenen Reflexion beitragen“ sagt Nina Pawletko, Fachberaterin für die Kindertagesstätten des AWO Kreisverbandes Schaumburg e.V.

Mit Marte Meo wird nicht das Problem in den Vordergrund gestellt, sondern die Entwicklungsbotschaft, die hinter dem manchmal problematisch wahrgenommen Verhalten von Kindern steht.

Diese entwicklungsorientierte Sichtweise zeigt sich auch bei „Tür-und Angelgesprächen“ und bei „Eltern-Entwicklungsgesprächen“. Eltern erleben so ganz klar den entwicklungsfördernden Effekt der Marte Meo Methode. Sie hören und sehen z.B.: „Das konkret macht mein Kind, um Kontakt mit anderen Kindern zu bekommen“,
oder „So unterstützen die Erzieher*Innen mein Kind bei der Entwicklung sozialer Kompetenzen“, oder auch „Das sind die Interessen meines Kindes und so fühlt es sich während der Betreuungszeit“.

Frau Jansen sagt: „Die AWO Kita Fasanenweg ist auf dem Weg zur zertifizierten Marte Meo AWO-Kita, weil wir in unserem Team überzeugt sind von dem hilfreichen Konzept, der Brauchbarkeit und Anwendbarkeit im ganz normalen Alltag.“

 

Auf dem Foto zu sehen:

Links: Ursula Büthe

Rechts: Alexandra Jansen

 

 

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