01 März 2019

AWO OV Sachsenhagen. Jahreshauptversammlung 2019

Bild- und Textquelle: Schaumburger Nachrichten 25.02.2019

 

Henke beklagt Verschlechterung im sozialen Bereich

AWO-Ortsverband hilft bei der Integration von 44 Flüchtlingen

SACHSENHAGEN. Die Notwendigkeit der bundesweiten AWO-Arbeit sieht Herwig Henke notwendiger als noch vor etlichen Jahren. Der Vorsitzende des Sachsenhäger Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt beklagte in dessen Hauptversammlung, dass auf politischer Ebene kaum etwas getan werde gegen die Verschlechterung im sozialen Bereich.

„Da besteht unbedingt Handlungsbedarf“, mahnte Henke an. Den Stellenwert der AWO-Arbeit betonte auch Ursula Müller-Krahtz vom Kreisverband. Sie nannte die Unterstützung des Frauenhauses, die frühen Hilfen für junge Mütter und das Engagement für die Flüchtlinge. Diese Arbeit ist bei der AWO gut aufgehoben, so Müller-Krahtz.

In der Samtgemeinde Sachsenhagen leben derzeit 78 Geflüchtete, 44 davon in Sachsenhagen, zeigte Bürgermeister Ralf Hantke auf. Um deren Integration kümmert sich unter anderem die AWO. Heide Vortriede-Gwosdz aus dem Sachsenhäger Vorstand signalisierte unter anderem, dass „unsere Flüchtlinge“ am Brunnenfest der Stadt teilnehmen: „Die kommen.“

Am Fest, organisiert von Stadt, Vereinen und Verbänden, das in diesem Jahr am 18. Mai stattfindet, will sich die AWO mit einem Spielangebot beteiligen. Am gleichen Tag findet am JBF-Centrum auf dem Bückeberg das Familienfest des Kreisverbandes anlässlich des 100. Geburtstages der AWO statt. Hierzu organisiert der Ortsverband Sachsenhagen gemeinsam mit den Verbänden Lindhorst und Heuerßen einen Bustransport, teilte Henke mit.

Mit Grilltagen, Spielenachmittagen und Ausflügen bereichert der 24 Mitglieder zählende Ortsverband in diesem Jahr das gesellige Angebot in der Stadt.

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