26 März 2015

Bundesverdienstkreuz für Margarete Stüber

Die Rodenbergerin Margarete Stüber hat den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen bekommen. Landrat Jörg Farr überreichte das Bundesverdienstkreuz im Namen des Bundespräsidenten. In der Kommunalpolitik nahm Margarete Stüber von 1972 bis 2001 ein SPD-Mandat im Stadtrat wahr. Von 1992 bis 2001 als stellvertretende Bürgermeisterin und von 1996 bis 2001 gehörte sie auch dem Samtgemeinderat Rodenberg an. Im SPD-Ortsverein übte Stüber 30 Jahre lang das Amt der Kassiererin aus.

Ihre erste politische Initiative mündete in der Eröffnung des ersten Rodenberger Kindergartens. Dieser wurde 1976 gebaut. Auch die Einrichtung des Wochenmarktes und die Gründung der Frauengruppe sind eng mit dem Namen Stüber verknüpft. Und darüber hinaus organisierte sie zahlreiche Veranstaltungen. Gratulanten waren unter anderem Landrat Jörg Farr und AWO-Kreisvorsitzender Heinz-Gerhard Schöttelndreier. Gewürdigt wurde Stübers ehrenamtliches Schaffen für die Arbeiterwohlfahrt, in den Räten der Stadt und des Samtgemeinderates Rodenberg sowie innerhalb des SPD-Ortsvereins der Deisterstadt. Als herausragende Ereignisse ihres Wirkens bezeichnete Farr in seiner Laudatio die Gründung des AWO-Ortsvereins Rodenberg im Jahr 1978 (gemeinsam mit Ludwig Wahlmann) und die Einrichtung einer Begegnungsstätte im alten Sportheim, wo Stüber im Namen der AWO Kaffee- und Klönnachmittage, Handarbeitsgruppen sowie Treffen von Gymnastik- und Mutter-Kind-Gruppen ansiedelte. Im AWO-Ortsverein fungierte Stüber von 1978 bis 1983 als Kassiererin und stellvertretende Vorsitzende, 1983 wurde sie zur Vorsitzenden gewählt. Auf Kreisebene arbeitete sie von 1983 bis 2008 im Vorstand mit. Nach wie vor steht Margarete Stüber mit der Unterstützung ihrer Tochter, Brigitte von Jaminet, dem Ortsverein vor. Es werden weiterhin Kaffee- und Klönnachmittage durchgeführt, die der Begegnung und Unterstützung dienen. Daneben beteiligt sich der Ortsverein in Kooperation mit der hauptamtlichen Mitarbeiterin des Kreisverbandes, Frau Natia Lang, an der ehrenamtlichen Flüchtlingsbetreuung mit konkreter alltagspraktischer Unterstützung. So wurden im Rahmen eines Kaffeenachmittags Schulmaterialien für Flüchtlingskinder gesponsert.